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Die Appenzeller Bahnen AG (AB) betreibt ein Netz von Schmalspurbahnen mit einer
Spurweite von 1000 mm sowie einigen Seilbahnen im Appenzeller Land in der Schweiz.
Im Jahre 1875 wurde die Strecke Winkeln - Herisau von der Schweizerischen Gesellschaft
für Localbahnen (SLB oder auch SGL genannt) eröffnet, die im gleichen Jahr noch
bis Urnäsch verlängert wurde. 1885 folgte die Umbenennung der Gesellschaft in
Appenzellerbahn-Gesellschaft, kurz Appenzeller Bahn (AB), die 1886 die Weiterführung
der Strecke zwischen Urnäsch und Appenzell in Betrieb nahm.
Durch die Appenzeller-Strassenbahn-Gesellschaft (ASt) wurde 1989 die Strecke
St. Gallen - Gais eröffnet und 1904 bis Appenzell fortgeführt.
1911 folgte die Eröffnung der Altstätten-Gais-Bahn (AG), die auf einem langen
Zahnstangenabschitt von Altstätten hinauf nach Gais fährt.
Die Sänstis-Bahn (SB) eröffnete 1912 der ersten Abschitt der geplanten Bergbahn
auf den Säntis, von Appenzell dem Tal folgend bis Wasserauen. Die geplante Fortführung
bis zum Gipfel wurde später aufgegeben und mit Luftseilbahnen realisiert.
Die Konkurrenz zur Normalspurstrecke der Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) machte
sich nun auf dem Abschitt Herisau - Winkeln der AB bemerkbar. So entschied man
sich stattdessen Gossau an das Schmalspurnetz anzuschließen. 1913 wurde die Strecke
Herisau - Winkeln abgebrochen und die neue Strecke Herisau - Gossau eröffnet.
1931 wird die ASt elektrifiziert und der Name in Elektrische Bahn St. Gallen
- Gais - Appenzell (SGA) geändert.
1939 nennt sich die SB, die nie als Säntis Bahn vollendet wurde, in Appenzell
- Weissbad - Wasserauen Bahn (AWW) um und fusioniert 1947 mit der AB.
Die nächste Fusion folgte 1949 mit dem Zusammenschluss der SGA mit der AG.
Seit 1970 fahren die SGA und AB unter gemeinschaftlicher Direktion und fusionieren
schließlich 1989 zur Appenzeller Bahnen AG (AB).
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