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Der Rachelsee ist einer von drei Seen des Bayerischen Waldes. Auf der tschechischen
Seite dieses ausgedehnten Waldgebietes befinden sich im Böhmerwald weitere fünf
Seen. Die Seen und das umliegende Gebiet wurden bereits 1918 zum Naturschutzgebiet
erklärt.
Der Rachelsee am Fuße des Rachels ist der stillste Bayerwaldsee und nur auf Fußwegen
zu erreichen. Er wird ebenso wie der Große Arbersee von einer steilen Seewand
überragt. Unter der dunkelbraun gefärbten Wasseroberfläche verbirgt sich eine
Tiefe von 15 m. Der 3,7 Hektar große See ist wegen seines Mangels an Kalksalzen
arm an Wassertieren und Fischen. Um den See herum hat sich, da seit der Einrichtung
des Naturschutzgebietes hier kein Baum mehr gefällt wurde, ein Urwald gebildet,
der nur auf einem Urwaldlehrpfad durchquert werden darf. |