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1. Tag: Beginn der Bahnreise:
Auf ins Zentrum von Italien - um ca. 21 Uhr von München nach Florenz. Schmökern
Sie im Lügner von Umbrien, einer fesselnden Beschreibung des Alltags der Umbrer
im Mittelalter.
2. Tag: Von Florenz nach Umbrien
Florenz erwacht - und die Bahngäste können nach der Ankunft um ca. 6 Uhr einen
Cappuccino vor ihrer Schnuppertour genießen. Zur Piazza oder in den Dom? Um 14
Uhr treffen Sie Ihren Reiseleiter. Am Nachmittag fahren Bahn- und Fluggäste
gemeinsam weiter Richtung Collazzone in der Nähe von Perugia. 170 km. Vor uns
liegen sieben Übernachtungen in einem rustikalen Landhotel bei Collazzone.
3. Tag: Orvieto: Hohe Gotik und Unterwelt
Majestätisch thront Orvieto auf einem Tuffsteinkegel. Er wird an diesem Tag noch
für so manche Überraschung sorgen. 110 km. Leise surrend bringt uns eine Zahnradbahn
zum vielleicht schönsten romanisch-gotischen Dom Italiens. Seine Fassade wächst
hoch in den Himmel, doch die Fresken im Inneren führen uns das Ende der Welt hautnah
vor Augen. <ExtraTour> Dann steigen wir hinab in die Unterwelt: in den von
Gängen durchzogenen Stadtfelsen. Es ist ein kindliches Vergnügen, durch das leicht
unheimliche Labyrinth zu streifen. Aber zügeln Sie Ihren Forscherdrang - ein Glas
Orvietowein erwartet uns noch!
Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter
immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Sind Sie schon mal in einem
Brunnen gewesen? Statt Abstieg in den Stadtfelsen könnten Sie alternativ auch
in einen Brunnenschacht klettern. Keine Angst! Eine Wendeltreppe führt in den
62 m tiefen, fast 500 Jahre alten Pozzo di San Patrizio. Atemberaubend ist der
Blick nach oben.
4. Tag: Sakrale Magie im heiligen Assisi
Man muss nicht religiös sein, um innerlich berührt zu sein; in der Basilika S.
Francesco kann man sich der sakralen Magie einfach nicht entziehen. Ist es die
Aura des Heiligen, die den Freskenzyklus über das Leben Franz von Assisi so anmutig
und dieses grandiose Giotto-Werk noch grandioser wirken lässt? Überirdisch -
die Restaurierung dieser Kostbarkeiten. Zerborsten in Myriaden kleinster Teilchen
beim Erdbeben von 1997, erstrahlt das Fresken-Puzzle nun wieder im alten Glanz.
Nachmittags bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Wer will, bestaunt das Stadtpanorama
von der Rocca Maggiore aus oder macht sich beim Sakral-Shopping auf die Suche
nach den absurdesten Franziskus-Souvenirs. Sie können auch mit dem Reiseleiter
zum Kloster S. Damiano wandern (ca. 1 Std., leicht, 50 m 50 m). Viel Vogelgezwitscher
lässt Sie vielleicht ahnen, warum Franz von Assisi gerade hier zu den Tieren sprach.
Abends, wenn sich Assisi von seiner ruhigen Seite zeigt, bleiben wir im Ort und
geben uns weltlichen Genüssen wie umbrischen Pilzen und hausgemachten Nudeln in
einem urigen Lokal hin. 90 km.
5. Tag,: Gubbio und der Trasimenische See
Kann man Gebäude in die Luft hinein bauen? Der Priorenpalast in Gubbio gilt als
eine der kühnsten städtebaulichen Unternehmungen des italienischen Mittelalters.
Berauschend der Blick von der Piazza Grande in die Ebenen des Apennins. <ExtraTour>
Ob wohl auch die ersten Siedler dafür Augen hatten, von denen die Eugubinischen
Bronzetafeln stammen? Beim Entziffern der Inschriften wird der Museumsbesuch zum
linguistischen Krimi. Lebendige Geschichte auch bei der Bootsfahrt auf dem Trasimenischen
See. Als würde man Hannibals Elefanten trompeten hören - so spannend schildert
der Reiseleiter die Schlachten des Feldherrn an diesen Ufern. Auf der verträumten
Isola Maggiore merken Sie gleich, was fehlt: Autos. Wandern Sie mit Ihrem Reiseleiter
auf der autofreien Insel (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m).
Sie wollen statt auf umbrische und lateinische Schriften lieber auf das mittelalterliche
Gubbio blicken? In fünf Minuten schweben Sie mit der Drahtseilbahn auf einen fantastischen
Aussichtspunkt: den Hausberg Monte Ingino.
6. Tag: Kult und Kunst in Perugia
Wie viele Sprachen spricht Perugia? Für ein heiteres, babylonisches Sprachengewirr
sorgen die vielen Studenten. Von wegen italienisches Verkehrschaos: die Universitätsstadt
hat ein vorbildliches Parkleitsystem, perfekt integriert in die mittelalterlichen
Mauern. Nach dem unterirdischen Kultraum des etruskischen Hypogäums sausen wir
mit der MiniMetro ins Mittelalter. Nach Palazzo dei Priori, Collegio del Cambio
und Dom gleiten wir auf einer Rolltreppe in den Bauch der Stadt - zu unterirdischen,
mittelalterlichen Häusern und Gassen. Wetten, dass Sie sich in Perugia mindestens
einen Kuss abholen - und Ihr Partner oder Ihre Partnerin nichts dagegen haben?
An der süßen Spezialität Baci di Perugia (Küsse aus Perugia) kommt man hier
einfach nicht vorbei. Natürlich bleibt Zeit für Ihre ganz persönlichen Perugia-Eindrücke:
ein Espresso in der In-Bar Sandri und danach fantastischer Ausblick von den Marktterrassen?
Hinter der Hauptflaniermeile Corso Vanucci verbergen sich unscheinbare Läden,
die sorgsam gearbeitetes Kunsthandwerk anbieten. Marken und Mode findet frau in
Boutiquen am Corso. Sie können auch einen Spaziergang zur kleinen grünen Oase
bei der frühchristlichen Rundkirche San Michele Arcangelo unternehmen. Fahrtstrecke
65 km. Abends teilen wir unsere verschiedenen Erlebnisse in einem Ristorante im
verträumten Ort Grutti, nahe beim Hotel. Schon mal Wildschweinragout probiert?
7. Tag: Spello, Spoleto und schwarzes Gold
Kann man römische Mauern auf mittelalterlichen errichten? Die Stadttore von Spello,
einem der hübschesten Orte Umbriens, jedenfalls vermitteln diesen kuriosen Eindruck.
Tipp für die Kirche Sta. Maria Maggiore: Zweimal hinsehen lohnt sich! Der geniale
Strich ihrer umbrischen Meisterwerke erschließt sich nicht immer auf den ersten
Blick. Was man in Spello aber auch sieht: Junge Leute sind rar; die Entvölkerung
der Altstädte ist hier ein augenscheinliches Problem ... Man kommt dort eben doch
nicht so bequem - all italiana - mit dem Auto bis vor die Haustür. Mystisch der
Anblick des blubbernden Grunds der glasklaren Clitumnusquelle. Schon Vergil besang
ihren Zauber. Auf zum Goldschürfen nach Spoleto! Die Trüffeln, die man hier
findet, das schwarze Gold, zählen zu den besten - und teuersten - der Welt.
Das Wasser dafür floss im Mittelalter über das beeindruckendste Bauwerk der Stadt:
die Brücke der Türme. Über verwinkelte Treppenwege begleitet uns der Reiseleiter
zur Kirche Sta. Eufemia, zu einer der bedeutendsten romanischen Bauwerke Umbriens,
und zum Dom mit seinen prachtvollen Fensterrosen. Fahrtstrecke 125 km.
8. Tag: Adlernest Todi und Weinprobe
Wie ein Adlernest liegt Todi über dem mittleren Tibertal. Die Stadt mit dem Prädikat
welthöchste Lebensqualität bietet zum Ende der Reise ein krönendes Feuerwerk
an Sehenswürdigkeiten. Bei den Palästen, dem Dom und den Kirchen, vor allem Sta.
Maria della Consolazione, haben sich die Architekten des Mittelalters und der
Renaissance selbst übertroffen. <ExtraTour> Ein letzter Blick auch noch über
die umbrischen Ebenen. Aber Vorsicht! Montefalco gilt zu Recht als Tribüne Umbriens.
Ewig könnte der Blick hier schweifen. Doch warten eine Weinprobe, granatroter
Sagrantino di Montefalco - und der Maestro persönlich. Wie viele Geheimnisse dieses
edlen Tropfens er wohl preisgibt? 120 km.
Es zieht Sie mehr in die Natur statt nach Montefalco? Die Umgebung des Hotels
ist ein Wandertraum. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen die schönsten Wege, und eine
Karte zur Orientierung zaubert er natürlich auch herbei.
9. Tag: Rückreise von Florenz
Ein letztes italienisches Frühstück, ein letzter Blick aufs grüne Herz Italiens.
Vormittags fahren wir gemeinsam nach Florenz. 170 km. Holen Sie doch am Nachmittag
in Florenz an Sightseeing nach, was Sie nicht geschafft haben. Oder fehlen noch
Souvenirs? Um ca. 22 Uhr fährt Ihr Liege- oder Schlafwagenwaggon los.
10. Tag: Ankunft der Bahngäste
Um 6.30 Uhr kommen Sie in München an und haben Anschluss zu anderen Orten.
Leistungen:
* Bahnreise nach Florenz und zurück in der 2. Klasse (Liegewagen) von jedem
Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
* Transfers/Ausflüge in bequemem, landesüblichem Reisebus (Klimaanlage)
* 7 Übernachtungen im Hotel Abbazia dei Collemedio
* Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
* Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
außerdem inklusive
* Speziell qualifizierte Reiseleiter
* Abendessen in typischen Trattorien am 4. und 6. Tag
* Eine Weinprobe
* Bootsfahrt auf dem Trasimenischen See
* Eintrittsgelder (ca. 40 €)
* Trinkgelder im Hotel
* Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 30 €)
* Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Hotel Abbazia dei Collemedio ***
Die ganze Reise über wohnen wir in diesem ruhigen Landhotel in den malerischen
Hügeln südlich von Perugia. Die weitläufige Anlage bietet einen Swimmingpool (in
den Sommermonaten geöffnet) und eine ausladende Terrasse mit schöner Aussicht.
Das ehemalige Franziskanerkloster wurde zu einem gemütlichen Haus mit Bar und
Restaurant umgebaut. Morgens bedienen Sie sich am Frühstücksbuffet, am Abend werden
zwei Menüs zur Auswahl serviert. Die rustikalen, geschmackvollen Zimmer haben
Klimaanlage, Sat.-TV und Föhn.
Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem
angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern.Nähere Informationen
teilen wir Ihnen auf Anfrage gerne mit.
Mindestteilnehmerzahl: 12
Höchstteilnehmerzahl: 25
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