|
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Fernost
Individuelle Anreise nach Frankfurt. Mittags mit Lufthansa nach Osaka (nonstop,
Flugdauer ca. 11 Std.).
2. Tag: Modernes Kyoto
Vom Osaka Airport fährt Ihr Studiosus-Reiseleiter mit Ihnen gleich weiter nach
Kyoto. 100 km. Ausblick vom Kiyomizu-Tempel: ein Stadtpanorama de luxe. Dann ein
Spaziergang durch die 1200 Jahre alte frühere Kaiserstadt. Im Gion-Viertel werden
traditionell die Geishas ausgebildet. Am Nachmittag Besuch des schönen Sanjusangendo-Tempels
unweit des Hotels. Der ideale Einstieg in die japanische Kultur. Am Abend tauchen
wir zum ersten Mal gemeinsam in die japanische Esskultur ein. Vier Übernachtungen
im Herzen Kyotos.
Zum Programm gibt es immer wieder Alternativen. Wenn Ihnen heute Nachmittag der
Sinn eher nach dem modernen Japan steht, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter, wo Sie
Astro Boy, Jungle Taitei und die Princess Knight treffen können. Alle drei sind
Manga-Helden. Tauchen Sie ein in die Tezuka Osamu World, ein Manga-Museum mit
den Charakteren des berühmten Zeichners Tezuka.
3. Tag: Nara, die alte Hauptstadt
Den Sonntag beginnen Sie ruhig mit einer traditionellen Teezeremonie im Byodo-Tempel
des nahen Uji. In Nara - ebenfalls ehemalige Kaiserstadt - angekommen führt Sie
der Studiosus-Reiseleiter in den Todai-Tempel, das weltweit größte Holzbauwerk.
Weiter geht es durch den Hirschpark zum Kasuga-Schrein. Essen gehen in Japan ist
kein Glücksspiel: Täuschend echte Plastikmodelle machen die Wahl der Speisen auch
ohne Sprachkenntnisse leicht. Versuchen Sie es abends im Kyotoer Hauptbahnhof.
Guten Appetit! 120 km.
4. Tag: Kyotos Gärten und Tempel
Morgens führt Sie ein Zazen-Meister im Kodai-Tempel in die entspannende Kunst
der Meditation ein. Nehmen Sie die meditative Stille mit auf einen Spaziergang
durch den Zen-Garten des Ryoan-Tempels. Hier schrieb der Architekt Gropius eine
euphorische Postkarte an Le Corbusier: „Dieser Stein-Garten von Zen-Mönchen im
13. Jahrhundert - Steine und gerechter weißer Kies - ein erhebender Ort des Friedens.“
Sie erreichen den Goldenen Pavillon, den Kinkaku-ji. Er ist so strahlend schön,
dass ein buddhistischer Mönch 1950 glaubte, ihn nicht ertragen zu können - und
in Brand setzte. Danach das Nijo-Schloss, ein formvollendeter Bau der Edo-Zeit
aus dem 17. Jahrhundert.
5. Tag: Zur Burg des Weißen Reihers
Von Kyoto fahren wir mit dem Zug zuerst nach Maiko zur Akashi Kaikyo Brücke,
der längsten Hängebrücke der Welt, und weiter nach Himeji (Fahrzeit 1,5 Std.).
Die Burg des Weißen Reihers (UNESCO-Kulturdenkmal, ab 2010 wegen Restaurierung
komplett eingerüstet, nur innen zu besichtigen). Ihr werden in Japan als einziger
Burg „weibliche“ Attribute wie Anmut zugeschrieben. Ein Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug
der Baureihe Hikari bringt uns in Rekordzeit nach Kyoto zurück: In nur einer Stunde
erreichen Sie das Hotel. 270 km. Tun Sie sich abends etwas Gutes: Lassen Sie sich
im Hotel massieren.
6. Tag: Der Ise-Schrein
Richtung Ostküste durch das Hügelland von Shigaraki zum Ise-Schrein. Unterwegs
ein Stopp am Miho-Museum. Der japanische Architekturpapst I. M. Pei hat es unglaublich
geschickt in die einsame Landschaft integriert. Ende der Einsamkeit: Sechs Millionen
Menschen pilgern jährlich zum Ise-Schrein. Er wird traditionell alle 20 Jahre
komplett neu aufgebaut. Wir übernachten in einem Hotel am Pazifik, wo man uns
mit einem leckeren Abendessen empfängt. Einen Sake an der Hotelbar als Digestif?
Kampei! 250 km.
7. Tag: Die Japanischen Alpen
Mit dem Zug nach Takayama (Fahrzeit ca. 4 Std.). Die historische Handelsstadt
liegt direkt am Fuß der Berge. In San-Machi-Suji schlendern wir zwischen alten
Kaufmannshäusern durch die Gassen. In einer Sakebrauerei erfahren wir, wie der
Reiswein traditionell hergestellt wird. Die restaurierten Gassen der San-Machi
laden anschließend zu einem Bummel ein. Abends essen wir gemeinsam Sukiyaki, einen
japanischen Eintopf, und stoßen mit einer Schale Sake auf unser Wohl an. 250 km.
8. Tag: Gipfelblicke, Wasabi und eine Nacht im Ryokan
In Hida besuchen wir das Freilichtmuseum. Die altjapanischen, strohgedeckten
Bauernhäuser sehen urgemütlich aus mit ihren buschigen Dächern. Auf der Fahrt
nach Matsumoto drehen sich dann die Köpfe von Dreitausender zu Dreitausender.
Dort angekommen besuchen wir die finstere Burg von Matsumoto. Anschließend plaudern
wir mit dem Besitzer einer Wasabi-Farm am Ort und hören, wie die scharfe Rettichpaste
hergestellt wird. Die Nacht wird ein Erlebnis. Sie schlafen in einem typischen
japanischen Reisegasthaus, einem Ryokan. Der Küchenmeister weiht uns in die Geheimnisse
der vielseitigen japanischen Speisen ein, die immer auch das Auge erfreuen. 90
km.
9. Tag: Fuji-san: der heilige Vulkan
Dem Fuji-san entgegen. Die Pyramide mit dem schneebedeckten Gipfelrund ist manchmal
ein scheues Motiv. Vom Ashisee aus hat man mit etwas Glück den ultimativen Postkartenblick
auf den höchsten Berg Japans. Wir fahren mit dem Boot über den See (Fahrzeit 1
Std.). 100 km.
10. Tag: Kontrast zur Bergwelt: Tokio
In Kamakura stehen wir mit großen Augen vor dem 13 m hohen Buddha. Wenig später
mustern wir schon die Hightech-Skyline Yokohamas vom Meer aus. Vom Isanbashi-Pier
ist der Blick besonders eindrucksvoll. Bei der Fahrt über die 460 m lange Bay
Bridge ins gegenüberliegende Tokio lassen wir die Berge und das traditionsgeprägte
Hinterland endgültig zurück und tauchen tief in die quirlige Metropole ein. Mitten
im bunten Leben: Die Jugendlichen auf der Omotesando sind so fantasievoll gestylt,
dass sie schon so manchen Modeschöpfer zu neuen Trends inspirierten.140 km. Drei
Übernachtungen in Tokio.
Eine Alternative zu Omotesando: Am Wochenende gehen viele Tokioter in den Yoyogi-Park.
Sie sehen dort Straßenmusikanten, Jugendliche, die ihre Kampfkünste vorführen,
und bewundern - wenn sie blühen - die prächtigen Kirschblüten. Leihen Sie sich
ein Fahrrad. Ein Radweg führt durch den ganzen Park.
11. Tag: Die Metropole lockt - Sie haben freie Wahl
Tokio bietet tausend Möglichkeiten, einen attraktiven Tag zu erleben. Suchen
Sie sich Ihre aus. Sie können beispielsweise durch die Einkaufswelt von Shinjuku
streifen und, wenn Sie etwas Ruhe brauchen, den nahen Shinjuku-Park aufsuchen.
Sie haben eine andere Idee? Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps dazu. Wenn
Sie die Kaiserstadt Nikko besuchen möchten (UNESCO-Kulturdenkmal), sollten Sie
sich einfach dem Reiseleiter zu einem Tagesausflug anschließen (135 €). Er führt
Sie auch zu den prächtigen Schreinen der Tokugawa-Shogune in Nikko und zum Chuzenji-See.
„Sag niemals schön, wenn du Nikko nicht gesehen hast“ - das lässt doch vieles
erwarten. Der Shogun Tokugawa wurde übrigens als „Toanaga“ in James Caldwells
Roman „Shogun“ porträtiert. 250 km.
12. Tag: Tokio: bunt und widersprüchlich
Eine traditionelle Seite der Großstadt: Im Asakusa-Tempel mischen wir uns unter
die Gläubigen. An der Nijubashi-Brücke können wir einen Blick auf die kaiserlichen
Palastanlagen werfen. Pflichtbauten Tokios, die Sie gesehen haben müssen: Wir
spazieren zum International Forum von Rafael Vinoly und studieren die Hochhäuser
von Dior, Sony, Shiseido, Mikimoto und anderen im teuren Viertel Ginza. Die Geschichte
Japans wird für uns anschließend im Nationalmuseum lebendig.
Wer das Museum nicht besuchen möchte, kann sich auch im Ueno-Park entspannen
oder die berühmte, von Fußgängern rhythmisch überflutete Shibuya-Kreuzung vom
Café aus betrachten.
13. Tag: Sayonara, Japan!
Vormittags mit Lufthansa zurück nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).
Nachmittags individuelle Heimreise.
Leistungen:
- Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Osaka und zurück von Tokio
- Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 50 €)
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
- Bahnfahrten 2. Klasse in modernen Expresszügen lt. Reiseverlauf
- 10 Übernachtungen mit Frühstück, Hotels mit Klimaanlage
- Eine Übernachtung mit Frühstück im Ryokan
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Reiseleiter
- Örtlicher Führer
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland,
Österreich und der Schweiz
- Abendessen in typischen Restaurants am 2. und 7. Tag
- Abendessen in einem Ryokan am 8. Tag
- Bootsfahrt auf dem Ashisee
- Eintrittsgelder (ca. 85 €)
- Trinkgelder im Hotel
- Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 100 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Im Ryokan keine Einzelbelegung möglich.
Ihre Hotels
Ort Nächte Hotel
Kyoto 4 The Westin Miyako*****
Kashikojima 1 Shima Kanko****
Takayama 1 Takayama Green****
Suwasee 1 Ryokan Nunohan****
Hakone 1 Hakone****
Tokio 3 Keio Plaza*****
Im Ryokan keine Einzelbelegung möglich.
TIPP: Alleinreisenden bieten wir mit der Option halbes Doppelzimmer die preisgünstige
Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Besondere Reisedaten
Zur Kirschblüte Ende März/Anfang April und zur Herbstlaubfärbung Mitte/Ende Oktober
erleben Sie die japanischen Landschaften von ihren schönsten Seiten. Bis Mitte
November ist es in Japan noch herbstlich warm, und es fällt wenig Regen.
Handliches Gepäck
Von Kashikojima wird Ihr Hauptgepäck separat nach Hakone geschickt. Zwei Übernachtungen
erfolgen dann mit Handgepäck. Wir empfehlen die Mitnahme eines entsprechenden
Handgepäckstücks.
Die Preise beruhen auf dem Veranstaltertarif der Lufthansa, Platzangebot begrenzt.
Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Abflugsorte und Zuschläge auf Anfrage.
Zuschlag für Flüge in der Business-Class auf Anfrage.
Ihre ReiseleiterInnen
Katja Esau (Japanologie) 27.3., 9.04.
Robert Geissler (Geologie), 29.3., 16.4.
Satoshi Ito (Religionswissenschaften) 16.7., 5.11.
Malwine Jenrich (Japanologie) 1.10., 22.10.
Carolyn Kipper M.A. (Ostasienwissenschaften) 6.8.
Kayoko Mizuno 24.9.
Christine Osten M.A. (Japanologie) 17.9.
Hartmut Pohling M.A. (Japanologie) 14.5.
Natasha-Maria Thoma M.A. (Japanologie) 24.3., 4.4., 15.10.
und andere. Änderungen vorbehalten.
Höchstteilnehmerzahl: 25
Mindestteilnehmerzahl: 12
|