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Reiseverlauf
1. Tag: Beginn der Bahnreise
Sie sind individuell nach München angereist und starten dann per Bahn gegen 21
Uhr Richtung Rom.
2. Tag: Bahnankunft in Italien
Ankunft in Rom um ca. 9 Uhr. Ein Mitarbeiter unserer Agentur erwartet Sie am
Bahnhof und sorgt für den Transfer zum Hotel. Um 15.30 Uhr brechen wir dann alle
gemeinsam zu einem kleinen Erkundungsspaziergang auf – einfach perfekt als Start
in die Reise! Perfekter kulinarischer Start: unser erstes gemeinsames Abendessen
in einer römischen Trattoria. Buon appetito!
3. Tag: Von Rom nach Anagni
Fulminanter Auftakt heute ist das bedeutendste Etruskermuseum Italiens: die Villa
Giulia (wegen Renovierung tlw. geschlossen). <ExtraTour> Von dort geht es direkt
weiter aufs Land. Lieblingsort der Römer für einen Sonntagsausflug: der Albaner
See! Wir machen mit bei der Passeggiata und spazieren durch Castel Gandolfo, der
Sommerresidenz der Päpste. Ja, hier oben würden wir uns auch gern von klerikalen
Pflichten erholen und den nahen Albaner See anbeten. Aber nichts da, schließlich
erwarten uns im Dom von Anagni packende Anekdoten von Kaisern und Päpsten! Apropos:
Wie vertragen sich heute eigentlich Politik und Religion in Italien? Nicht nur
darüber wird Ihr Reiseleiter seinen spannenden Einführungsvortrag halten! 90 km.
Drei Übernachtungen in Fiuggi.
4. Tag: Fossanova, Terracina und Sperlonga
Frisch renoviert heißen uns die Zisterzienserkirche und das Kloster von Fossanova
willkommen. Weiter geht es ans Meer, nach Terracina. Besser gesagt: hoch übers
Meer. Ruinen und Tempel des Jupiter Anxur - wahre Kultstätten - laden uns hier
zu einem Ausblick der Superlative ein. Im Fischerdorf Sperlonga können wir uns
nur schwer von den Ruinen der Villa des Tiberius und von den römischen Skulpturen
im archäologischen Museum trennen. Wobei: Ein Spaziergang am Meer tut auch richtig
gut! Und haben dann auch ordentlich Appetit aufs Abendessen in einer Trattoria
in Fiuggi. 230 km.
5. Tag: Subiaco und Palestrina
Zurück ins 6. Jahrhundert. Kein Handy. Keine Studienreisen. Nur der junge Benedikt,
der in Subiaco als Eremit in einer Höhle lebt. Doch man spürt ihn auf. Er gründet
Klöster - erst eins, dann zwölf weitere - und wird heiliggesprochen. In Subiaco
wandeln wir auf seinen Spuren und begreifen: Wir befinden uns direkt in der Keimzelle
des Mönchstums. Weiter geht es zum Künstlerort Olevano Romano. Dann ins terrassenförmig
angelegte Palestrina zu den Ruinen des Fortuna-Heiligtums und zum Nil-Mosaik im
archäologischen Museum. 110 km. <ExtraTour>
6. Tag: Nekropolen in Cerveteri, Tagliatelle in Ceri
Ein Tag für Leib und Seele! Zum Auftakt fahren wir von Fiuggi an Rom vorbei nach
Cerveteri zu den Nekropolen (UNESCO-Kulturerbe), einer etruskischen Totenstadt.
Leckerbissen tischt man uns mittags in der Trattoria La Rocca im Tuffsteinort
Ceri auf. Probieren Sie ein typisches Wildschweingericht und fragen Sie nach den
lokalen Küchengeheimnissen, hiesiger Weinkultur und dem Rezept der leckeren Tagliatelle!
Nebenan in der Dorfkirche überraschen weitere Schätze. In Bagnaia spazieren wir
durch den barocken Garten der Villa Lante, der sich noch heute präsentiert, wie
ihn einst Montaigne sah. Welch ein krönender Abschluss des Tages! Abends suchen
Sie sich Ihre persönlichen Leibspeisen in Bolsena. 240 km. Fünf Übernachtungen
in Bolsena.
7. Tag: Römisches Theater und Mittelalter in Viterbo
In der einstigen Konzilstadt Sutri sehen wir, wie man ein Amphitheater dekorativ
inmitten von Tuffsteinhügeln platziert. Der Palazzo Farnese in Caprarola hingegen
demonstriert die kirchlichen und weltlichen Ansprüche einer der bedeutendsten
Familien im Italien des 16. Jahrhunderts. Vorbei am kleinen Vicosee, der bekannt
ist für sein besonders gutes Klima, geht es auf schöner Strecke nach Viterbo.
Wie steht es mit dem Umweltschutz in Italien? Ihr Reiseleiter weiß einiges zu
berichten. Beim Spaziergang durch Viterbo beobachten wir erst neugierig, wie die
angehenden Offiziere der hiesigen Militärschule die Köpfe nach den einheimischen
„ragazze“ recken. Doch dann, im Stadtviertel San Pellegrino mit dem Papstpalast,
fühlen wir uns ins Mittelalter zurückversetzt. <ExtraTour> Fahrtstrecke 90
km.
8. Tag: Ausgrabungen in Vulci
Liebe Romantiker unter Ihnen, heute ist der ideale Tag für schwärmerische Postkarten
in alle Welt. Schon der englische Schriftsteller D. H. Lawrence widmete sich in
seinem Reisetagebuch seitenweise den etruskischen Gräbern und der Tomba Francois,
einem Familiengrab mit tollen Wandmalereien. Noch heute wird hier munter gebuddelt,
werden Etruskerschätze freigelegt. Fragen Sie am besten den Archäologen, der uns
begleitet. Auf dem Rückweg machen wir Stopp an der Basilika S. Flaviano in Montefiascone.
100 km.
9. Tag: Bomarzo und Orvieto
Achtung: Verzauberungsgefahr! Vicino Orsinis Heiliger Wald bei Bomarzo ist voller
merkwürdiger Gestalten: Auf einer Schildkröte steht eine rätselhafte Person, westlich
von zwei Sphinxen fletscht ein monströser Dämon die Zähne, weiter hinten - ein
schiefes Haus, Neptun, ein Delfin, ein Drache! Darauf brauchen wir mindestens
ein Glas Orvieto classico. Wo am besten? Klar: in Orvieto, der Stadt auf dem Tuffsteinplateau.
Bevor wir hier in die unterirdischen Gänge der Stadt abtauchen, wollen wir im
Dom noch Signorellis Fresken vom Ende der Welt sehen und uns am gemächlichen Leben
im Ort erfreuen. Krönender Abschluss am Nachmittag in Bolsena: die Kirche Sta.
Cristina. 95 km.
10. Tag: Tarquinia, Zentrum etruskischer Kultur
Willkommen in einer der wichtigsten etruskischen Städte! Gehen wir doch gleich
ins Museum des Palazzo Vitelleschi! Geflügelte Pferde hier, Zwei-Personen-Sarkophage
da - Ihr Reiseleiter verrät Ihnen gern die Geheimnisse dieser und anderer Kunstwerke
aus der ersten Hochkultur Italiens. Als echtes Highlight werden Sie bestimmt die
Monterozzi-Nekropole mit den kunstvollen Wandmalereien empfinden. Und als Höhepunkt
mittelalterlicher Baukunst erwartet Sie die romanische Kirche S. Pietro in Tuscania.
170 km. Zum letzten Mal tafeln wir abends gemeinsam in Bolsena in einer gemütlichen
Trattoria. Wenn Saison für Artischocken und Arrosto misto ist: Unbedingt probieren!
11. Tag: Zurück in Rom
Alle Wege führen nach Rom, und es heißt Abschied nehmen von Bella Italia. 140
km. Einkaufen oder Espresso? Am Nachmittag bleibt noch Zeit dafür! Am Abend Rückreise
mit der Bahn im Schlaf- oder Liegewagen.
12. Tag: Ankunft der Bahngäste
Um ca. 6.30 Uhr fahren Sie in München ein und haben hier Anschluss zu Ihren Heimatorten.
Leistungen:
- Bahnreise nach Rom und zurück in der 2. Klasse (Liegewagen) von jedem Bahnhof
in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus (Klimaanlage)
- 9 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, in Fiuggi und Bolsena auch mit Swimmingpool
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet, am 6. Tag Mittagessen statt Abendessen)
außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Reiseleiter
- Abendessen in typischen Restaurants am 2., 4. und 10. Tag
- Mittagessen in einer typischen Trattoria am 6. Tag
- Eintrittsgelder (ca. 85 €)
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 40 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Neu: Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Kompensation
Ihre Hotels
Ort Nächte Hotel
Rom 1 Atlantico****
Fiuggi 3 Ambasciatori****
Bolsena 5 Holiday****
Bolsena, Hotel Holiday****
Das Hotel besticht durch seine Lage direkt am Ufer des Bolsenasees und seine
freundliche Atmosphäre. In den Gartenanlagen und am Swimmingpool (im Sommer) lässt
es sich wunderbar ausspannen - ebenso an der Bar und in den Aufenthaltsräumen.
Im Panoramarestaurant wird zum Frühstück ein Buffet angeboten. Die 60 Zimmer verfügen
über Klimaanlage, Sat.-TV, Minibar, Safe und Föhn.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl
bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige
Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Höchstteilnehmerzahl: 20
Mindestteilnehmerzahl: 10 |