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Reiseverlauf
1. Tag: Beginn der Bahnreise nach Italien
Um ca. 21 Uhr starten Sie von München Richtung Umbrien. Zur optimalen Einstimmung
könnten Sie „Franziskus, die Winzer und der Trüffelhund: Umbrische Genüsse“ von
Natalie John lesen. Damit bekommen Sie bestimmt noch mehr Appetit auf die Reise
und werden wunderbar träumen in der Nacht im Zug.
2. Tag: Von Florenz nach Umbrien
Sie steigen morgens in Florenz um und sind gegen 11 Uhr in Perugia. Dort werden
Sie abgeholt und zum Hotel gebracht, wo Sie schon mal ganz entspannt eine Runde
im Pool drehen können. Beim Abendessen im Hotel lernen wir uns und den Reiseleiter
kennen. Vor uns liegen sieben Übernachtungen in einem stilvollen Landhotel bei
Montepetriolo.
3. Tag: Hohe Gotik und Unterwelt in Orvieto
Traum in Weiß in Sicht: der Dom von Orvieto, der mächtig auf dem Tuffsteinfelsen
thront. Schweißtreibend war der Aufstieg früher für die Pilger, heute gelangen
wir bequem per Standseilbahn ans Ziel. Oben angekommen, steigen wir gleich in
die Unterwelt hinab. Ein leicht unheimliches Labyrinth unterhöhlt nämlich den
gesamten Stadtfelsen. Nachmittags widmen wir uns dem Dom und ganz besonders der
50 m hohen, blendend weißen Fassade und Signorellis Fresken, die uns eindrucksvoll
das Jüngste Gericht vor Augen führen. <ExtraTour> 120 km.
4. Tag: Magische Momente in Assisi
In Assisi lebt der Geist des Heiligen in moderner Form weiter. Wir treffen hier
auf Pilger aus aller Welt und auf die skurrilsten Franziskussouvenirs. In der
Basilika S. Francesco lernen wir dann einen Franziskanermönch kennen. Er stellt
uns das Leben des Franz von Assisi und die berühmten Fresken aus seiner Perspektive
vor. Die Malereien wurden beim Erdbeben 1997 stark beschädigt und liebevoll wieder
restauriert. Am Nachmittag haben Sie Zeit für andere Aussichten, z.B. die von
der Rocca Maggiore. 80 km.
5. Tag: Gubbio und der Trasimenische See
Auf zur kühnsten Konstruktion des Mittelalters, dem Palazzo dei Priori in Gubbio,
der an manchen Stellen buchstäblich in die Luft gebaut wurde. Fantastisch, der
Fernblick von der Piazza Grande aus. Ob die ersten Siedler, deren Eugubinische
Bronzetafeln wir hier im Museum zu entziffern versuchen, dafür auch schon Augen
hatten? <ExtraTour> Wir haben im Anschluss nur noch eines im Sinn: Hannibals
Schlachten an den Ufern des Trasimenischen Sees, die uns der Reiseleiter höchst
anschaulich auf unserer Bootstour schildert. Dann wandern wir noch ein wenig (1
Std., leicht, ↑ 50 m ↓ 50 m) auf der autofreien Isola Maggiore. Busstrecke 140
km.
6. Tag: Multikulti in Perugia
Wer von Ihnen noch ein Studium anstrebt, könnte sich in Perugia einschreiben.
Wir studieren zunächst den Kultraum des Hypogäums, dann den Palazzo dei Priori,
das Collegio del Cambio, den Dom und die hiesigen „öffentlichen Verkehrsmittel“:
die MiniMetro und die Rolltreppen. In Sachen Verkehrsberuhigung hat Perugia die
Nase ganz weit vorne. Wetten, dass Sie sich hier auch mindestens einen Kuss abholen?
Die süßen Baci di Perugia sind nämlich unwiderstehlich! Freier Nachmittag im Anschluss.
Studenten in der In-Bar Sandri treffen? Den Corso Vanucci auf- und ablaufen? Boutiquen
stürmen oder lieber in die grüne Oase um San Michele Arcangelo? 40 km.
7. Tag: Adlernest Todi
Augen auf für die „perfekte Stadt“! Sie liegt auf einem Hügel wie ein Adlernest,
bietet tolle Paläste, Kirchen, den Dom und Sta. Maria della Consolazione - und
sie heißt Todi. Perfekt, oder? Die Wahrheit ist, dass ein PR-Gag dieses Attribut
vor rund 20 Jahren in die Schlagzeilen brachte, die Immobilienpreise in der Folge
in die Höhe schnellten und die Einwohner abwanderten. Heute ist alles wieder so
entspannt wie früher. Und natürlich fast perfekt. Nachmittags begleiten wir einen
Trüffelsucher, einen Tartufaio, nebst Hund beim Aufspüren und Ausgraben der kostbaren
Knollen. Beim Glas Wein am Kamin können wir Herrchen Massimiliano ausfragen über
das „schwarze Gold“ der Region. Warum ist die Knolle so teuer? Welche schmeckt
am besten? Und gab*s nicht auch mal Trüffelschweine? Oder auch ein Thema: Die
Spätfolgen des Erdbebens von 1997, die heute noch in der Region sichtbar sind.
190 km.
8. Tag: Spello, Bevagna und Montefalco
Stadtmauern unterschiedlicher Epochen empfangen uns vormittags in Spello. Genial
auch: die Fresken in der Kirche Sta. Maria Maggiore. Schade dagegen: Viele junge
Leute sind weggezogen, wie so häufig in italienischen Altstädten. Etwa, weil man
wegen der vielen Treppen nicht bequem vor die Haustür kommt? Das kleine Städtchen
Bevagna hat sich seinen Charme erhalten. Und zum krönenden Abschluss: noch ein
Blick vom „Balkon“ in Montefalco über die umbrische Ebene. Dann wartet eine kommunikative
Weinprobe auf uns. <ExtraTour> Mal sehen, wie viele Geheimnisse wir dem Maestro
entlocken können, während wir seinen edlen, granatroten Sagrantino di Montefalco
probieren. 140 km.
9. Tag: Rückreise von Florenz
Entscheiden Sie ganz nach Lust und Laune: Entweder fahren Sie mit den Fluggästen
vormittags per Bus nach Florenz, schauen sich nachmittags individuell die Stadt
an und steigen dort um ca. 22 Uhr in den Zug (Liege- oder Schlafwagen). Oder Sie
schlafen aus, machen es sich noch mal im Hotel nett und lassen sich um ca. 16.30
Uhr zum Bahnhof von Perugia bringen. Abends steigen Sie dann in Florenz um und
fahren von dort im Liege- oder Schlafwagen nach Hause.
10. Tag: Ankunft der Bahngäste
Um 6.30 Uhr kommen Sie in München an und haben Anschluss zu anderen Orten.
Leistungen:
- Bahnreise nach Perugia und zurück in der 2. Klasse (Liegewagen) von jedem Bahnhof
in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Transfers/Ausflüge in bequemem, landesüblichem Reisebus (Klimaanlage)
- 7 Übernachtungen im Hotel Borgo dei Conti
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Reiseleiter
- Eine Trüffelsuche
- Eine Weinprobe
- Bootsfahrt auf dem Trasimenischen See
- Eintrittsgelder (ca. 40 €)
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 30 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Neu: Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Kompensation
Montepetriolo, Hotel Borgo dei Conti Resort****
Freuen Sie sich auf sieben Nächte in diesem stilvollen historischen Landhotel
bei Montepetriolo in der Nähe des Trasimenischen Sees und Perugias. Der einstige
Sommersitz der Grafen Conti Scotti aus dem 19. Jahrhundert wurde 2011 behutsam
zu einem modernen Hotel umgebaut. Die 58 Zimmer sind auf zwei Gebäude verteilt,
haben Klimaanlage, Sat.-TV, Minibar, Safe und Föhn. Weitere Annehmlichkeiten:
der wunderbare, große Park mit Swimmingpool (in den Sommermonaten), Fitnesscenter,
Sauna, Türkisches Bad, Tennisplatz und kostenloser Mountainbike-Verleih. Nicht
zu vergessen: die herrliche Aussicht auf die umbrische Hügellandschaft. Nach dem
Abendessen im stilvollen Restaurant können Sie den Tag an der Bar oder im Weinkeller
ausklingen lassen. Morgens gibt es ein Frühstücksbuffet.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl
bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige
Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Höchstteilnehmerzahl: 25
Mindestteilnehmerzahl: 12 |