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Reiseverlauf
1. Tag Ankunft in Quito
Ankunft mit dem Flugzeug aus Europa in der Hauptstadt Ecuadors. Vom Flughafen
geht es mit unserem deutschsprachigen Reiseleiter in unser Hotel im Stadtzentrum,
wo wir die nächsten Nächte verbringen werden. Dann geht es auf eigene Faust los,
ab in die lebhaften Straßen voller südamerikanischer Lebensfreude. (-/-/-)
2. Tag Quito – Stadtrundgang, erste Akklimatisierung
Nach dem Frühstück steht eine Stadtrundfahrt im auf dem Programm, bei der wir
die kolonialen Stadtviertel der Metropole kennen lernen werden. Die Altstadt Quitos,
die 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, gilt als Ort mit der
größten Ansammlung bedeutender Kunstschätze Südamerikas. Sie besuchen den Plaza
de la Independencia, besichtigen die wunderschöne Jesuitenkirche La Compañía de
Jesús und die Schwindelfreien unter uns haben dann noch die Möglichkeit, über
Leitern die Basilika bis ganz nach oben in den Turm zu erklimmen – der Mut wird
mit einer sagenhaften Aussicht auf ganz Quito belohnt! Wir schlendern über einen
bunten Markt, den Mercado Central und haben dort die Gelegenheit leckere, exotische
Früchte zu erwerben. Am Nachmittag geht es weiter zum „Mitad del Mundo“, dem Äquatormonument,
welches sich ein paar Kilometer nördlich von Quito befindet und dem gleich um
die Ecke liegenden Museo Intiñan einen Besuch abstatten. Wir übernachten wieder
in unserer Unterkunft in Quito. (F/-/-)
3. Tag Akklimatisationswanderung Mojanda Lagune - Cochasqui Ruinen
Unser Guide holt uns am Hotel ab und fährt mit uns in Richtung Otavalo. Unterwegs
unternehmen wir eine Wanderung von der Mojanda Lagune zu den Cochasqui Ruinen.
Zwischen Quito und Otavalo befindet sich die Kraterlagune Mojanda auf ca. 4000m
Höhe. Die Lagune besteht aus 3 Seen, an denen wir vorbei bergab zu den Cochasqui
Ruinen wandern. In dem Ruinenpark gibt es 15 unvollständige, bis zu 1.500 Jahre
alte Pyramiden, von denen 9 mit Dachschrägen gebaut wurden. Diese zeugen von der
historischen Besiedelung des heutigen Ecuadors. Die vorhandenen Grabstätten vervollständigen
die Architektur dieser Gebietes, das ein kulturelles, astronomisches und religiöses
Zentrum der Quitu-Cara Kultur darstellt. Am späten Nachmittag erreichen wir unser
kleines, von Otavalo-Indígenas geführtes Hostal in Otavalo. (F/P/-)
4. Tag Indígenamarkt Otavalo - Cuicocha Lagune - Vulkanquellen Papallacta
Früh am Morgen bummeln wir über den farbenfrohen und berühmten Markt der Otavalo-Indígenas,
wo typische Ponchos, Teppiche, Schmuck und Handarbeiten aller Art feilgeboten
werden, sowie exotische Früchte und landestypische Speisen. Danach geht es weiter
zum Cuicocha See (3.068m), einem Kratersee, der vor ca. 3.100 Jahren durch eine
massive Eruption entstanden ist. Entlang dessen 8 km langen Katerrandes unternehmen
wir am Nachtmittag eine Wanderung, von wo aus wir einen herrlichen Ausblick auf
den im Durchmesser 3 km messenden See mit seinen zwei Inseln in der Mitte haben.
Am Nachmittag fahren wir nach Papallacta in das Reserot Termas de Papallacta SPA,
wo wir in den schönsten Thermalquellen des Landes entspannen. Neben den Thermalquellen
steht ein SPA-Bereich mit Sauna und Massage zusätzlich zur Verfügung. Am Abend
laden die heißen Quellen direkt vor unserer Zimmertür zum relaxen und ausruhen
ein. Danach können wir im hoteleigenen Restaurant eine Forelle aus den Flüssen
der näheren Umgebung genießen. (F/-/-)
5. Tag Akklimatisierungswanderung Cayambe Coca Nationalpark (3.987m)
Heute wandern wir im Cayambe Coca Nationalpark, wo wir optimale Voraussetzungen
für Wanderungen in einmaliger Natur finden. Von Papallacta (ca. 3300m) steigen
wir zum höchsten Punkt der Wanderung auf 3987m auf. Von hier genießen wir eine
unglaubliche Aussicht auf den schneebedeckten Antisana Vulkan und auf die Spitzen
des Choza Longos, Antisanillas, Nevado Cayambes und des aktiven Reventador Vulkans.
Unter Umständen sehen wir sogar einen Brillenbär und Kondore. Heute übernachten
wir in der Nähe von Illiniza in einem kleinen einfachen Hostal. (F/P/-)
6. Tag Unser erster Gipfel: Pasochoa (4.199m)
Wir bewegen uns heute weiterhin auf über 4.000m mit einer schon anstrengenden
und anspruchsvollen Wanderung auf den Vulkan Pasochoa (je nach Kondition der Gruppe
nur bis zum Kraterrand). Nach dem Frühstück werden wir wieder in einem Privatwagen
mit unserem Guide zu dem Vulkan gefahren. Wegen seiner günstigen Lage nur 30 km
südlich von Quito ist der nicht mehr aktive Kratervulkan (4.199 m) in den letzten
Jahren zu einem beliebten Tagesausflugsziel geworden. Nachdem der Berg nicht allzu
hoch ist, aber dennoch eine 3-4 Stunden Wanderung von 2.800 auf bis zu 4.199 Metern
bietet, eignet er sich hervorragend als zweiter Berg für unsere Akklimatisation.
Wie bei vielen anderen Bergen bestehen auch hier die letzten 50 m unterhalb der
Spitze aus vielen Felsen, so dass man schon ein Kletterseil benötigt, um bis ganz
nach oben zu gelangen. Da sich der Pasochoa im Zentrum der Straße der Vulkane
befindet, hat man hier an einem klaren Tag eine fantastische Sicht auf die vielen
anderen Berge, einschließlich des Cotopaxis, des Antisanas und des Cayambe. Zudem
kann man bereits während der Besteigung die vielfältige Natur bewundern. Neben
Pumas, Füchsen und Stinktieren gibt es auch die verschiedensten Vogel- und Pflanzenarten,
die man jedoch nur selten zu Gesicht bekommt. Oben angekommen, können wir in den
spektakulären Krater sowie weit ins umliegende Hochland sehen. Für den Abstieg
benötigen wir ca. 2-3 Stunden. Wir übernachten wieder in der Nähe von Illiniza
in unserem kleinen einfachen Hostal. (F/P/-)
7. Tag Unser zweiter Gipfel: Illiniza Norte (5.126m)
Gegen Mittag werden wir von unserem Reiseleiter abgeholt. Unser Jeep bringt uns
bis zum Platz La Virgen (3.900m). Hier treten wir unsere 2-4-stündige Wanderung
zum Refugio „Nuevo Horizonte“ an und gewöhnen uns so langsam an die Höhe. Danach
machen wir sich auf zum Aufstieg auf den Gipfel des Illiniza Norte. Über Felsen
geht es steil bergauf bis zu einem Aussichtspunkt, von welchem wir eine einfach
unbeschreibliche Aussicht auf die umliegenden Vulkane genießen können. Nach der
Einteilung der Seilschaften geht es ca. 2-3 Stunden über verschiedene einfache
Kletterpassagen, bis wir schließlich den schmalen Gipfel erreichen. Es folgt der
um einiges einfachere Abstieg und am Nachmittag erreichen wir wieder unsere Unterkunft.
(F/P/-)
8. Tag Cotopaxi Nationalpark (3.800m)
Am Vormittag geht es in Richtung Cotopaxi. Gegen Mittag erreichen wir schließlich
die Tambopaxi Lodge auf 3.800m inmitten des Nationalparks. In der schönen Andenlodge
können wir uns erst einmal bei einer ausgiebigen Dusche erfrischen und uns bei
einer herzhaften Mahlzeit stärken. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für
eigene Erkundungen der näheren Umgebung der Lodge (z.B. die Pre-Inka –Ruinen von
El Salitre). (F/-/-)
9. Tag Cotopaxi Nationalpark (4.500m)
Im Morgengrauen geht es in Richtung Cotopaxi. Per Jeep geht es erst durch den
Cotopaxi Nationalpark, dann zu einem Parkplatz auf dem Vulkan auf 4.500m und mit
einer einstündigen Wanderung gemächlich weiter bis zur Berghütte Jose Ribas auf
4.800m. Von hier aus steigen wir am Nachmittag zur Akklimatisierung noch ein Stückchen
weiter zu einem kleinen Gletscher bis auf 5.000m auf und trainieren dort den Umgang
mit dem Steigeisen. Nach der Rückkehr zur Schutzhütte (Mehrbettzimmer) heißt es
schon früh schlafen gehen, um für den mitternächtlichen Aufstieg fit zu sein.
(F/P/A)
10. Tag Unser dritter Gipfel: Cotopaxi (5.897m)
Gegen Mitternacht beginnen wir mit dem Aufstieg auf den zweithöchsten, aktiven
Vulkan der Erde - den Cotopaxi. Nach ca. 6-7 Stunden Aufstieg im Gletscher und
vorbei an tiefen Gletscherspalten erreichen wir den Gipfel des Cotopaxis auf 5.897m.
Nicht nur werden wir mit einem sagenhaften Einblick in den Krater des Vulkans
belohnt, vor allem aber mit der einmaligen Sicht bei Sonnenaufgang auf die umliegenden,
schneebedeckten Vulkane Cayambe, Antizana und Chimborazo, welches wir nie wieder
vergessen werden. Unter der weiterhin aufgehenden Sonne erfolgt dann wieder der
Abstieg erst zur Schutzhütte, dann weiter zum Parkplatz. Von dort aus geht unsere
Reise weiter in eine kleine, sehr schöne Hosteria in Riobamba. Hier werden wir
unsere kommende Nacht verbringen und uns von den Strapazen erholen. (F/-/-)
11. Tag Zugfahrt „Nariz del Diablo“
Schon früh am Morgen verlassen wir unsere Unterkunft und fahren zum Bahnhof.
Von hier aus machen wir eine spannende Fahrt mit einer alten Dampflokomotive oder
einem Dieseltriebwagen durch die spektakuläre Landschaft zwischen Sierra und Küste,
vorbei an der legendären „Teufelsnase“. An der „Nariz del Diablo“ angekommen geht
es auf abenteuerlichem Zickzackkurs ins Tal hinunter! Wir genießen ein einzigartiges
Panorama auf der letzten erhalten Zugstrecke Ecuadors. (F/-/)
12. Tag Wanderung im Chimborazo Naturreservat (4.980m)
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir mit unserem Reiseleiter über Ambato
nach Guaranda. Von hier aus geht es in den Chimborazo Naturreservat, wo wir uns
auf eine zweistündige Wanderung zur Schutzhütte Carell auf 4.800m Höhe machen.
Für eine optimale Akklimatisierung können wir noch einen kleinen Marsch ein paar
Höhenmeter weiter hinauf unternehmen, bis zur fast 200m höher gelegenen Whymper
Hütte wo wir an schließend auf eine kleine Akklimatisierungstour oberhalb der
Hütte gehen. Wir ruhen uns noch ein wenig vor der schwersten Besteigung der Bergtour
aus , bevor es schließlich um Mitternacht heißt: „Aufstehen zur Besteigung!“ Der
Höhepunkt der Reise beginnt! (F/M/A)
13. Tag Unser vierter Gipfel: Chimborazo (6.310m)
Zunächst über Schutt- und Geröllhänge bis zum Beginn des Gletschers und dann
weiter mit dem Steigeisen steigen wir auf der linken Seite des gewaltigen Thielmann
Gletschers in einem sehr anstrengenden, circa siebenstündigen Aufstieg zum höchsten
Punkt Ecuadors auf. Hier erwartet uns eine atemberaubende Aussicht. Im Anschluss
kehren wir erschöpft von der Tour zum Refugio beziehungsweise zum Parkplatz zurück,
bevor es dann am Nachmittag zurück nach Riobamba geht, wo wir uns wieder in unserer
schönen Hosteria entspannen können. (F/-/-)
14. Tag Riobamba – Quito & Abreise
Heute morgen können wir nochmals nach eigenem Belieben die Seele baumeln lassen.
Mittags geht es zurück nach Quito, wo wir uns von einem Land, seinen Vulkanen
und einer Reise verabschieden, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
(F/-/-)
Hinweise:
• Die Reihenfolge der einzelnen Aktivitäten auf dieser Reise kann kurzfristig
geändert werden, falls das Wetter oder andere Vorkommnisse dies erfordern.
• Pro Gipfel ist ein Besteigungsversuch im Preis inklusive. Ein weiterer Versuch
kann, wenn es die Bedingungen zulassen, vor Ort hinzugebucht werden (Kosten des
Zweitversuchs und der Programmänderung nicht im Reisepreis inklusive).
• Der Erfolg der Gipfelbesteigungen hängt von den klimatischen Bedingungen und
der körperlichen Verfassung der Teilnehmer ab und kann deshalb nicht garantiert
werden! Die Entscheidung eines evtl. Abbruchs der Besteigung liegt hier allein
bei den Bergführern. Ihren Anordnungen ist um der eigenen Sicherheit Willen strikt
Folge zu leisten.
• Alle unsere Bergführer sind Mitglieder der ASEGUIM (Ecuadorianischer Verein
der Bergführer) legten sowohl bei der „Behörde der hohen Berge“ in Chamonix (französische
Alpen), als auch in der ENSA (Nationale Ski- und Alpinismusschule), die weltweit
als beste Schule für Bergführer gilt, erfolgreich eine Prüfung ab.
Leistungen:
- Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Quito
- Zusätzliche englischsprachige lizenzierte Bergführer (Bergführer sind Mitglieder
der ASEGUIM - Ecuadorianischer Verein der Bergführer) bei den Gipfelbesteigungen
(2 Teilnehmer pro Bergführer)
- Alle Fahrten und Transfers (teils privat, teils öffentlich), Exkursionen, Wanderungen,
usw. wie aus dem Reiseablauf ersichtlich
- Übernachtungen in landestypischen Hostales, Posadas und sehr einfachen Berghütten.
In den Berghütten wird in Mehrbettzimmern geschlafen.
- Bergausrüstung (Eispickel, Steigeisen und Steigeisenschuhe, Sicherungs- und Befestigungsmaterial,
Helm)
- Mahlzeiten wie in der Reisebeschreibung angegeben (F= Frühstück, M = Mittagessen,
P = Picknick, A = Abendessen)
Nicht eingeschlossen sind
- Internationale Flüge
- Nicht genannte Mahlzeiten und alle Getränke
- Trinkgelder, persönliche Ausgaben und optionale Aktivitäten
- Nationalparkgebühren und Eintritte (ca. 30 Euro)
- Persönliche Ausrüstung (Schlafsack, Helmlampe, Bekleidung, etc.)
- Internationale Ausreise- & Flughafensteuer (ca. 45 USD)
- Flughafensteuern, Internationale Ein- und Ausreisesteuern (ca. 45 USD)
- Verpflegung (außer die o.g.) und Getränke
- Trinkgelder
- Reiseversicherung
Teilnehmerzahl min. 4
Für die genannten Flüge entstehen pro Person klimarelevante Emissionen von etwa
7.000 kg CO2. Durch einen freiwilligen Beitrag von 162,00 Euro an atmosfair können
Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
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